Ein L?ndle, viele Hochschulen, ein Horizon: Unter diesem Leitgedanken brachte die EU-Woche 2026 vom 5. bis 7. Mai rund 120 Forschende, Professor:innen und EU-Expert:innen aus verschiedenen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und der Dualen Hochschulen Baden-Württemberg an den Standorten Heilbronn, Karlsruhe und Stuttgart zusammen.
Das Programm richtete sich sowohl an Einsteiger:innen als auch an erfahrene Forschende, die Konsortien aufbauen oder bestehende Projektarbeit im europ?ischen Kontext weiterentwickeln wollen. Im Mittelpunkt standen drei Horizon-Europe-Cluster:
- Cluster 4 – Digital, Industry and Space
- Cluster 5 – Climate, Energy and Mobility
- Cluster 6 – Bioeconomy, Natural Resources, Agriculture and Environment
Die Fachvortr?ge der jeweiligen Nationalen Kontaktstellen (NKS) boten strukturierte Einblicke in aktuelle Ausschreibungen, F?rderlogiken und Strategien zur internationalen Partnersuche. Besonders beeindruckend war der direkte Erfahrungsaustausch: Erfahrene Professor:innen und Forschende berichteten offen von laufenden und abgeschlossenen EU-Projekten, von der ersten Antragsskizze über das Begutachtungsverfahren bis hin zur Projektkoordination. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, um konkrete Fragen zu kl?ren und Unsicherheiten abzubauen. Darüber hinaus entstanden neue Kontakte zu NKS-Vertreter:innen sowie erste Ans?tze für zukünftige EU-Antr?ge.
An der HFT Stuttgart er?ffnete Prof. Dr. Volker Coors, Prorektor für Forschung und Digitalisierung der HFT Stuttgart und Projektleiter der EU-Beratungsstelle HAW-DHBW die Veranstaltung. Er betonte die wachsende Bedeutung europ?ischer Drittmittel für die Hochschullandschaft in Baden-Württemberg und die Rolle der EU-Beratungsstelle als Schnittstelle zwischen Hochschulen, F?rderlogik und Praxis.
Auch Dr. Hans-Georg Wolf vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) nahm an der Veranstaltung teil.
Die hohe Beteiligung und die positive Resonanz der Teilnehmenden best?tigen: Der Bedarf an hochschulübergreifenden Austausch- und Unterstützungsformaten ist real und w?chst. Die EU-Woche 2026 hat Wissen vermittelt und neue Impulse für Forschungsprojekte im europ?ischen Raum gesetzt.
Organisation
Die EU-Beratungsstelle HAW-DHBW — ein Projekt der Hochschule für Technik Stuttgart (HfT Stuttgart) und durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) gef?rdert — organisierte die Veranstaltung in enger Zusammenarbeit mit den Service-Stellen Forschung und Transfer des HAW BW e.V. sowie den gastgebenden Hochschulen Heilbronn, Karlsruhe und der Hochschule für Technik Stuttgart. Als zentrale Unterstützungsstruktur bündelt die EU-Beratungsstelle Informationen, Beratung und Vernetzung rund um Horizon Europe und die EU-Woche ist ein Angebot für den direkten Austausch mit Forschenden.
Das Organisationsteam setzte sich wie folgt zusammen:
Marine Paichard (EU-Referentin, Hochschule für Technik Stuttgart),
Martin Knapp (Antragsreferent für Drittmittelf?rderungen, Hochschule Karlsruhe),
Birgit Seeburger (EU-Referentin, Hochschule Heilbronn),
Sara Windgassen (Drittmittelmanagement und Antragsberatung Internationales, Hochschule Offenburg),
Svenja Wiechmann (Referentin für Forschungsf?rderung, Duale Hochschule Baden-Württemberg),
Jana Holland-Cunz (Referentin für Forschung und Transfer, HAW BW e.V.),
sowie von der EU-Beratungsstelle HAW-DHBW Anisha Schwille (Assistentin) und Danielle Chagas de Lima (Koordinatorin).